Balanced Business Case (BBC)

WAS UNTERSCHEIDET DEN BALANCED BUSINESS CASE VON EINEM KLASSISCHEN BUSINESS CASE?

Beim klassischen Business Case wird die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit eines Projekts analysiert, indem „harte“ Maßnahmen mit einfachem Bezug auf Kosten oder Umsatz betrachtet werden. Hierbei werden meist die Maßnahmen für „weiche“ Faktoren (wie Leadership oder Change Management) vergessen, obwohl sie fundamentale Veränderungen herbeiführen und damit den Erfolg eines Projekts maßgeblich beeinflussen können. marenas hat hierzu eine Methode entwickelt, die über den klassischen Business Case hinausgeht: den Balanced Business Case.

Im Rahmen von marenas Veränderungsprojekten werden gemäß dem OPB Ansatz „harte“ und „weiche“ Faktoren betrachtet. Passend dazu werden beim BBC „weiche“ Maßnahmen mit in die Berechnung aufgenommen. marenas quantifiziert beispielsweise im Rahmen des BBC den Effekt einer Software-Schulung für die Mitarbeiter, die eine Voraussetzung für die Erreichung des Projektziels darstellt. Ohne die Qualifizierung der Mitarbeiter könnten diese gewisse Aktivitäten nicht durchführen, wodurch der Projekterfolg verzögert oder gar verhindert werden könnte. Die Wirkungszusammenhänge solcher Soft Facts zu berücksichtigen ist oft ein erfolgsentscheidender Faktor und sollte bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Veränderungsprojekten nicht vergessen werden.


Die Vorteile des Balanced Business Case in der Praxis sind:

  • Vollständigkeit: Alle Maßnahmen der Business- und People-Faktoren einer Veränderung werden erfasst
  • Gewinnorientierung: Für jede Maßnahme wird die Wirkung auf den Gewinn oder das Gesamtergebnis quantifiziert
  • Steuerbarkeit: Wirkungszusammenhänge können zuverlässig gemessen und prognostiziert werden, was gezielte Reaktionen ermöglicht
  • Einfachheit: Der BBC basiert auf dem OPB Ansatz, bei dem bereits die für das Projekt relevanten „harten“ und „weichen“ Faktoren ermittelt wurden – der BBC kann also ohne Zusatzaufwand erstellt werden